Die heilsame Kraft der Massage

Massage steigert die Durchblutung, versorgen die behandelte Regionen besser mit Nährstoffen, lösen Verklebungen zwischen Gewebeschichten, bauen Lymphflüssigkeiten ab, entspannen die Muskulatur, lindern Schmerzen und beruhigen den Patienten insgesamt.

Eine Massage kann zum Beispiel bestimmte Gene anschalten, die entzündungsreaktionen im Organismus abschwächen und dadurch schmerzen lindern, entdeckte der Altersforscher Dr.Simon Melov vom Buck Institute for Research on Aging in San Franzisko. Zudem entstehen durch Massagen Stoffe, die den Muskelzellen helfen, neue Mitrochondien zu bilden – die sogenannten Kraftwerke der Zellen. Beides sind Gründe, warum wir uns nach dem Durchkneten noch Stundenlang wie neugeboren und voller Tatendrang fühlen.

Doch die Wirkung geht noch viel tiefer. Eine Untersuchung des Neurologen Dr. Mark Rapaport vom Cedars-Sinai Medical Center in Los Angeles beweist: Nach nur 45 Minuten klassischer schwedischer Massage steigert sich die Anzahl der Lymphozyten beachtlich. Diese Sorte der weissen Blutkörperchen durchsucht als Gesundheitspolizei den Körper nach schädlichen Viren oder Bakterien und vernichtet sie. Gleichzeitig nimmt die Menge von Stresshormonen wie Cortisol im Blut deutlich ab. Auch die Konzentration des Hormons Arginin-Vasopressin, das die Gefässe verengt und den Blutdruck steigert, sinkt nach einer einzigen Massage. Physiotherapeutische Massnahmen haben also offenbar eine ernorme positive Wirkung für die Herzgesundheit.

 

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